Auf dieser Seite wird es in unregelmäßigen Abständen Informationen und Bilder geben, die Knöpfchens Entwicklung bei uns dokumentieren.
22.03.12 Inzwischen ist Knöpfchen dreieinhalb Monate bei uns und kommt langsam in seinem neuen Zuhause an. Die täglichen Abläufe hat er schnell gelernt - wenn sie nicht in seinem Sinne waren, konnte ich das später an irgendeiner Zerstörung ablesen. Das allerdings nur im Auslauf. Im Haus und im Auto ist er brav und rührt nichts an. Und die "Protestaktionen" draußen sind inzwischen auch schon Geschichte!
Ich gebe ihm eine liebevolle, aber absolut konsequente Führung und er lässt sich wunderbar darauf ein. Personen, die plump-vertraulich mit "ach, wer bist denn du" darauf aus sind, ihm den Kopf zu tätscheln, halte ich ihm vom Leib und Situationen, die ihn zum Handeln zwingen würden, vermeide bzw. entschärfe ich. Mir gegenüber zeigt er sich stets ausgesprochen freundlich - auch bei Maßregelungen wegen groben Verhaltens den Spaniels gegenüber oder bei unangenehmen Dingen wie Fiebermessen.
Auf seinem Terrain ist rassegemäß mit ihm nicht gut Kirschen essen. Allerdings gilt das nur für Fremde. Er meldet sehr zuverlässig und nicht grundlos. Personen, die er für sich als "Freund" gespeichert hat, dürfen das Haus durch den Garten, in dem er liegt, ohne Probleme betreten. Da gibt er "den Labrador" und freut sich riesig! Für alle anderen gibt es ein festes Begrüßungsritual und die Worte, die schon vor 20 Jahren bei seinem Vorgänger galten, haben wieder eine Bedeutung:
"Nicht anfassen, nicht ansehen und nicht ansprechen!"
So ist es kein Problem, Besuch zu empfangen. Knöpfchen weiß, dass es mein Besuch ist, mit dem er nichts zu tun hat. Er darf Kontakt aufnehmen, aber die Menschen nicht belästigen.
Auch an seinem "Männerproblem" arbeiten wir erfolgreich...
Er begleitet mich von Anfang an - wie alle meine Hunde - zu Besuchen, Einkäufen, Seminaren. Beim Betreten fremder Gebäude hatte er am Anfang große Probleme.
Derartige Situationen gab es in seinem bisherigen Leben wohl nicht - inzwischen hat er soviel Vertrauen zu mir, dass er mir brav folgt, auch wenn ihm die Situation noch deutlich unangenehm ist. Er hat keine Mühe, stundenlang gelassen in irgendwelchen Schulungsräumen herumzuliegen, wobei die meist anwesenden Kellnerinnen durchweg ungefährdet sind - längere Zeit abwesende Personen werden manchmal noch kurz angegrollt, was dann eine Korrektur von mir nach sich zieht.
Langweilig im Seminarraum...
...zum Glück ist Lincoln immer zu einem kleinen Spiel bereit...
Junghund Lincoln geht davon aus, dass Knöpfchen nur bei uns eingezogen ist, damit er einen neuen Spielkumpel hat. Bei den ungleichen Kräfteverhältnissen wird es einem manchmal angst und bange - zum Glück sind Springer spurtstark und wendig...
Manchmal spielt Grace auch mit
Knöpfchens Verhalten gegenüber anderen Hunden ist grundsätzlich freundlich und großzügig (Spaziergang mit 29 freilaufenden Hunden kein Problem) - nur der Große Schweizer Sennenhundrüde, den wir immer neben dem Fahrrad seines Herrchens treffen, der wird wohl nie sein Freund...
...mit Hovawartfreundin Lovis...
"Kuscheltier"
14.04.12
"Knöpfchen" hat seine erste Ausstellung besucht. Als Bodyguard der Spanielgesellschaft hat er seine Sache sehr gut gemacht. Er zeigte sich morgens gut gelaunt und begrüßte freundlich einige ihm bekannte Menschen und etliche Hunde. Verschiedene dazukommende Aussteller mit ihren Vierbeinern waren auch kein Problem.
Nachdem er sich orientiert hatte, nahm er in aller Ruhe Platz und ließ sich nur wenige Male zu einem Grollen hinreißen, was dann umgehend eine Korrektur meinerseits zur Folge hatte! Aus den Augen lassen darf man ihn allerdings nicht, weil man immer mit der Unwissenheit bzw. Unvernunft der Anderen rechnen muss! Die Zeiten, in denen ich nicht auf ihn aufpassen konnte, hat er ruhig im Auto gelegen und dort seinen Wachauftrag wahrgenommen.
Ein für ihn sicherlich sehr anstrengender, aber lehrreicher Tag!
04.06.13
Inzwischen gehören die Ausstellungen mit den oft dazugehörigen Übernachtungen im Hotel - wie vieles andere auch - für Knöpfchen zum Alltag. Er ist gerade 4 Jahre alt geworden und zeigt sich in vielen Situationen deutlich gelassener als bei seinem Einzug. Fremden Hunden gegenüber verhält er sich gewohnt souverän. Seine Hundefreunde beiderlei Geschlechts sind auch im eigenen Garten willkommen. Mit unbekannten Besuchern, die von mir freundlich empfangen werden, gibt es keine Probleme - "korrektes" Verhalten der Gäste vorausgesetzt.
Knöpfchen mit vier Jahren im "Sommerkleid
Auch sein Verhältnis fremden Männern gegenüber hat sich deutlich verbessert - inzwischen gibt es bereits Männer auf der "Freundesliste"! Knöpfchen erwartet einfach nur, dass man ihn in Ruhe lässt. Er möchte von Fremden weder "besprochen" noch gefüttert und schon gar nicht angefasst werden! Auch das gern genutzte "in die Augen schauen" löst umgehend eine Angriffshaltung bei ihm aus. Ich käme nicht ansatzweise auf die Idee, einen fremden Hund anzustarren...
Er kann auch ein sehr alberner Hund sein...
Seine ausgeprägte Eigenständigkeit und seine "eigenen Ideen vom Leben" führen immer mal wieder dazu, dass er daran erinnert werden muss, wer das Sagen hat .... Aber: er ist und bleibt ein faszinierender Hund, wenn man sein Wesen versteht!
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